Moin, moin!

Veröffentlicht auf von Florian Kemmer

Wie letzte Woche schon berichtet bestand meine Aufgabe diese Woche darin, bei den Praktikumsplätzen unserer Schüler nach dem Rechten zu sehen. Vormittags waren Cordula und ich entweder in Grund – oder Förderschulen oder einem Kindergarten, nachmittags ging es dann zu einem Rechtsanwalt, zu einem Forschungslabor,  in eine Diabetespraxis oder in die Büroräume eines Verbandes. Den größten Nutzen hatten offensichtlich die Grundschulen von unseren Schülern, die diese gleich mal im Unterricht einbauten und für Englisch-Stunden nutzten. Erfreulicher Weise sind bisher überhaupt keine Probleme aufgetreten. Kein Schüler wollte seinen Praktikumsplatz wechseln, keiner hatte Probleme mit seiner Familie. Alle sind glücklich und würden gerne noch länger bleiben, obwohl sie hier deutlich früher als in England aufstehen müssen. Außerdem müssen sie glauben, dass wir in Deutschland jedes Jahr einen richtig strengen Winter haben, so viel wie es hier letzte Woche geschneit hat.

Vom Fasching hat man hier in Hamburg relativ wenig mitbekommen. Höchstens in den Schulen haben sich die Kinder heute verkleidet, aber Umzüge oder ähnliches sucht man vergebens.

Ich genoß die Sauberkeit und das gute Essen eines deutschen Hotels, dazu Ruhe und deutsches Fernsehen. Jetzt langsam reicht es aber wieder mit der Ruhe, und ich  freue mich sehr auf zuhause! In England sind diese Woche Ferien, so dass ich im Anschluß an Hamburg diesen Mittwoch noch mal in Würzburg vorbei schauen kann.

Leider hatte mich Hamburg im Mai vor zwei Jahren sehr verwöhnt. Gegen einen sommerlichen Tag kommen die Landungsbrücken und die Speicherstadt bei eisigen Temperaturen und Schneefall einfach nicht an.

Von meinem kaputten Koffer gibt es – wie erwartet – keine weiteren Neuigkeiten. Aber ich bin ja am Mittwoch am Flughafen. Mal sehen.    

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